Martin Wetzel "Alchemistenbrunnen" 1968
Für die Platzgestaltung im ehemaligen Wohnkomplex II in Halle-Neustadt entstand 1974 der Alchemistenbrunnen, dessen Mittelstele bildhaft auf die Urgeschichte der Chemie verweist. Martin Wetzel gestaltete ein bronzenes Reliefband mit sieben Szenen zu bedeutenden Alchemisten. Dazu gehören ein ägyptischer Priester, der für die Anfänge der Chemie in der Antike steht, sowie der Mediziner Paracelsus, der im 16. Jahrhundert mit neuartigen Heilmethoden bekannt wurde und dessen Bedeutung für die Entwicklung der Medizin so herausragend war, dass seit 1952 jährlich die Paracelsus-Medaille als höchste Auszeichnung der deutschen Ärzteschaft verliehen wird. Auf dem Brunnen dargestellt ist auch Johann Friedrich Böttger, der Anfang des 18. Jahrhunderts das erste europäische Porzellan entwickelt hatte, das seitdem in der Porzellanmanufaktur Meißen produziert wird.
Am Treff 2, 06124, Halle (Saale)
























