Thomas Leu "Spannungsfeld" 1996
Durch das Wirken der Metallbildhauerin Irmtraud Ohme an der Burg Giebichenstein hat die Metallkunst in der Stadt Halle wesentlich an Bedeutung gewonnen. Diese Stahlinstallation stammt von Thomas Leu, einem Schüler Ohmes. Sie steht vor dem Gebäude des Energiekonzerns und stellt, dem Standort entsprechend, eine Abstraktion von Turbinenflügeln dar. Diese schaufelartigen, mit Rotoren verbundenen Bauteile finden in Kraftwerken Verwendung. Wasser-, Gas- oder Dampfströme werden über Turbinenflügel und Rotoren in mechanische Rotationsenergie übersetzt, die über Generatoren dann in elektrische Energie umgewandelt wird. Thomas Leu studierte von 1985 bis 1990 bei Irmtraud Ohme Metallkunst und absolvierte 1991 den Aufbaustudiengang Metallskulptur. Leu ist freischaffend in Halle tätig. Seine Metallskulpturen stehen heute nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in New York und in Osaka.
Magdeburger Straße 51 , 06112, Halle (Saale)
























