Stadt und Bund erzielen Fortschritte beim Projekt Zukunftszentrum

Die Planungen für das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation am Riebeckplatz nehmen weiter Gestalt an. Nach dem Zuschlag als Standort für das Zukunftszentrum im Februar 2023 hat die Stadt Halle (Saale) in enger Abstimmung mit dem Bund und dem Land verschiedene Varianten für einen optimierten Zuschnitt des Gesamtareals geprüft, auf dem das Zukunftszentrum entstehen soll. In einem Arbeitstreffen mit dem Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wurde in der vergangenen Woche gemeinsam eine Vorzugsvariante entwickelt, die Bürgermeister Egbert Geier am Dienstag, 13. Juni 2023, in einem Gespräch mit dem Ostbeauftragten der Bundesregierung, Carsten Schneider, im Bundeskanzleramt in Berlin vorstellen und diskutieren konnte.

Staatsminister Carsten Schneider, Ostbeauftragter der Bundesregierung: 
„Die Neuplanungen der Stadt Halle für den Riebeckplatz stehen für den Anspruch der Transformation, den wir auch mit dem Zukunftszentrum verfolgen. Den Vorschlag der Stadt für den Umbau begrüße ich ausdrücklich und unterstütze, dass die Stadt den Bau des Zukunftszentrums für die Neugestaltung des extrem verkehrsdominierten Ortes nutzen will. Wichtig ist, dass der Umbau des Riebeckplatzes den Zeitplan für den Bau des Zukunftszentrums nicht verzögert. Der Architekturwettbewerb für das Zukunftszentrum soll Ende des Jahres starten, die Neugestaltung des Platzes und der Bau des Zukunftszentrums müssen daher eng abgestimmt werden. Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen kann. Für das Zukunftszentrums wäre die nun von der Stadt vorgeschlagene Straßenverlegung ein großer Gewinn. Der zukünftige Bau hätte mehr Raum und ein attraktiveres Umfeld, der Zusammenhang mit der Innenstadt von Halle würde gestärkt.“  

Egbert Geier, Bürgermeister des Stadt Halle (Saale): 
„Für die Stadt ist der Zuschlag als Standort für das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation eine große Chance, den Riebeckplatz nachhaltig umzugestalten. Unser erklärtes Ziel ist es, den Ort, an dem das Zukunftszentrum entsteht, selbst zu einem Ort der Transformation werden zu lassen. Aus einem Platz, der heute vor allem durch den Autoverkehr geprägt wird, soll ein neuer, lebendiger und einladender Platz entstehen, der Aufenthaltsqualität bietet und alle Mobilitätsformen gleichrangig behandelt.“

Die Stadtverwaltung hat hierfür das vom Stadtrat beschlossene „Strukturkonzept Riebeckplatz“ weiterentwickelt, mit Vertreterinnen und Vertretern des Bundes und des Landes diskutiert und dabei auch die Hinweise der Jury berücksichtigt.

Wie soll der neue Zuschnitt für das Areal des Zukunftszentrums konkret aussehen? 
Der Vorschlag der Stadt Halle (Saale) sieht zwei wesentliche Änderungen im Vergleich zum bisherigen Konzept vor:

  • Der südliche Teil der Volkmannstraße, durch den aktuell der Verkehr aus dem Riebeckplatz heraus in Richtung Norden geführt wird, soll Richtung Osten, direkt an die Bahngleise verlegt werden. Die neue Trasse würde dann über den bisherigen Parkplatz führen, also jenes Areal, das in der Bewerbung als Bauplatz für das Gebäude des Zukunftszentrums vorgesehen war.
  • Der Bauplatz des Zukunftszentrums würde somit in Richtung Westen, zwischen die neue Trasse der Volkmannstraße und die Magdeburger Straße rücken.
  • Die Brücken, die in Nord-Süd-Richtung über den Riebeckplatz führen, sollen aus dem Autoverkehrsnetz genommen werden.

Welche Vorteile würde der Vorschlag für das Areal des Zukunftszentrums bringen?
Das durch die Verkehrsumplanungen neu geschnittene Areal würde deutlich mehr Spielräume für den vom Bund geplanten Architekturwettbewerb bieten. So könnte etwa die existierende Grünfläche mit etablierten Baumbeständen nicht nur erhalten werden, sondern unmittelbar neben dem Zukunftszentrum zu einem parkähnlichen Areal umgestaltet werden. Insgesamt ließe der nach Westen gerückte Bauplatz das Zukunftszentrum näher an die Innenstadt heranrücken und würde den Neubau zugunsten seiner Besucher vom Umgebungsverkehr entkoppeln.

Wie würde sich die Verkehrsführung durch die neue Trasse ändern?
Durch die angedachte Maßnahme würde es lediglich zu geringen Eingriffen in die bisherige Verkehrsführung kommen. Der Riebeckplatz dient heute bereits vorrangig als Verbindung zwischen dem Norden und dem Westen der Stadt. Nur ein relativ kleiner Teil der Autos quert derzeit noch den Platz über die Brücken in Nord-Süd-Richtung.

  • Aus Norden kommend würde der Verkehr weiterhin in die Magdeburger Straße geleitet und von dort Richtung Westen (Hochstraße Richtung Neustadt). In umgekehrter Richtung würde der Verkehr unverändert durch den Kreisverkehr fließen, einzig dessen Ausfahrt Richtung Norden wäre leicht nach Osten verlegt. Diese führt dann direkt an den Bahngleisen entlang und könnte dort sogar mehrspurig geführt werden.
  • Für den Verkehr in Nord-Süd-Richtung sollen gesonderte Verkehrsführungen außerhalb der Innenstadt gestärkt werden. Hierzu zählen die schon heute weitgehend vierspurig ausgebaute Osttangente und künftig auch die A 143. Über diese wird nach dem Lückenschluss der hallesche Westen in Nord-Süd-Richtung angebunden sein.

Wäre der Kreisverkehr leistungsfähig genug, auch ohne Brücken den Verkehr aufzunehmen?
Ja. Die Stadt Halle (Saale) hat entsprechende Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Alle kommen zu dem Ergebnis, dass der Kreisverkehr die zu erwartende Verkehrslast auch ohne die Brücken problemlos aufnehmen kann. Grundsätzliches Ziel der künftigen Verkehrssteuerung ist, den innerstädtischen Individualverkehr insgesamt zu reduzieren. Hier spielen unter anderem die Stärkung von Alternativrouten wie der Osttangente oder der A 143 eine zentrale Rolle.

Was würde mit den beiden Brücken über den Riebeckplatz geschehen?
Hierzu laufen aktuell Prüfungen durch die Stadt Halle (Saale), inwieweit die beiden Brücken erhalten werden und einer neuen, transformierten Nutzung zugeführt werden können, wie zum Beispiel einer Begrünung oder als Querung des Riebeckplatzes für den Fuß- und Radverkehr. So könnte zum Beispiel auch der Anschluss des Westausgangs des Hauptbahnhofes an das Areal des Zukunftszentrums ermöglicht werden.

Werden neue Parkplätze entstehen?
Ja. Durch den Wegfall der aktuellen Parkfläche zwischen Volkmannstraße und Bahngleisen ist die Stadt verpflichtet, die wegfallenden Parkplätze an anderer Stelle zu ersetzen. Der Bund als Bauherr des Zukunftszentrums möchte auf ein gesondertes Parkhaus verzichten. Deshalb prüft die Stadt aktuell verschiedene Varianten und führt hierzu bereits entsprechende Verhandlungen. Für das Parkraum-Konzept spielt neben dem Zukunftszentrum auch der Hauptbahnhof eine wesentliche Rolle.

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